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Fontanes Wortkunst

Von "Angstmeierschaft</I> bis "Zivil-Wallenstein</I> - ein blinder Fleck der Realismusforschung

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Roman Paul

Theodor Fontanes Wortschatz ist bisher nur oberflächlich untersucht worden. Besonders seine Neologismen - nach Jost Schillemeit «die Freude aller Fontane-Leser» - verdienten größere Beachtung. Der Autor schließt diese Lücke. Er durchforstet das umfangreiche Gesamtwerk Fontanes und systematisiert die zahlreichen Wortneubildungen, meist Okkasionalismen, sowohl unter formalen als auch semantischen Aspekten. Die Studie zeigt, daß wesentliche Merkmale des Fontaneschen Realismus, wie beispielsweise der Humor, auch seine lexikalischen Innovationen prägen. Nach der Lektüre dieses Buches wird man Fontane mit anderen Augen lesen.
Aus dem Inhalt: Formale Aspekte der Wortbildung: Das Kompositum, Die Variation - Klangschönheit - Sprachliche Mittel der Anschaulichkeit (Bezeichnung und Bedeutung von Details, Bilder und Vergleiche, Sprichwörter und Redensarten, Nomina agentis) - Namen: Anschaulichkeit durch Namen, Namen mit Symbolwert, Namen als Spezifika des Realismus.