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Quantitative Standards zur Berechnung der Eigenmittelunterlegung von Marktrisiken mit internen Modellen am Beispiel von Aktienkursrisiken

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Ulrich von Zanthier

Die Arbeit liefert einen theoretischen und praktischen Beitrag zur Thematik der Modellierung aktienkursbezogener Risiken mit internen Modellen. Sie ist an der Schnittstelle von theoretischer Fundierung, aufsichtsrechtlicher Regulierung und Empirie anzusiedeln. Es wird dargestellt, wie sich mit Hilfe der Marktwertmethode Value-at-Risk unter vereinfachenden Annahmen interne Modelle konstruieren lassen, die in wesentlichen Teilen den quantitativen Standards der 6. KWG-Novelle entsprechen. Diese werden anhand von Zeitreihen empirisch überprüft. Als wichtige Ergebnisse sind die Präferierung einer fallenden Gewichtung bei der Berechnung der Volatilität, die Verbesserung der Delta-Plus-Methode für Optionen durch Integration der vorher besprochenen internen Modelle in dieser Methode sowie die Bestätigung der Vernachlässigbarkeit eines Trendparameters zu nennen. Zudem wird durch statistische Tests die in der Literatur bekannte These bestätigt, daß sich die Annahmen der Normalverteilung und der Autokorrelationsfreiheit häufig widerlegen lassen.
Aus dem Inhalt: Theoretischer Teil: Basisinstrumente, Aktienderivate, Payoff-Diagramme, Definition des Risikos - Aufsichtsrechtlicher Teil: die bedeutendsten Richtlinien zur Behandlung von Aktienkursrisiken - Konstruktion einfacher Modelle: das System RiskMetrics der J. P. Morgan; ein Modell mit Trendparameter - Empirischer Teil.