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Der Schutz des Schuldners und der nachrangigen Gläubiger vor Vermögensverschleuderung im Zwangsversteigerungsverfahren

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Eckhard Ott

Im Fall der Zwangsversteigerung gegen ein Gebot, das weit unter dem Verkehrswert des Objekts liegt, sind die Interessen des Schuldners und der nachrangigen Gläubiger gefährdet. Der Verfasser zeigt die Entstehungsgeschichte der bestehenden gesetzlichen Regelungen zum Schutz vor Vermögensverschleuderung auf und überprüft ihre Tauglichkeit zur Gewährleistung des Verfahrenszwecks einerseits und zur Verhinderung der Zuschlagserteilung auf ein Schleudergebot andererseits. Darüber hinaus wird auf die von einer drohenden Grundstücksverschleuderung betroffenen Grundrechte der Beteiligten eingegangen und Möglichkeiten zur Auflösung des Spannungsfeldes der gegensätzlichen Interessen erarbeitet. Schließlich werden der Eigenerwerb eines befriedigungsberechtigten Gläubigers als Möglichkeit zur Verhinderung einer Verschleuderung vorgestellt und die hierbei bestehenden besonderen verfahrensrechtlichen Probleme erörtert.
Aus dem Inhalt: Geschichtliche Entwicklung des Verschleuderungsschutzes im Zwangsversteigerungsverfahren nach dem ZVG - Verschleuderungsschutz und Verfassungsrecht - Verschleuderungsschutz und Rettungserwerb.