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Dunkle Nacht

Mystik, negative Theologie und Philosophie- Eine philosophische Lektüre von San Juan de la Cruz

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Nelson Tepedino

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Werk des spanischen Mystikers San Juan de la Cruz (1542-1591); ihr Schwerpunkt ist die philosophische Relevanz der Metapher der «dunklen Nacht». Der Autor betrachtet diese zentrale Kategorie in den Texten von Juan de la Cruz als gelungene Ausdrucksform der mystischen Erfahrung und versucht das sanjuanistische Verständnis des Menschen und der Letztheiten seiner Existenz zu zeigen, ohne den philosophiegeschichtlichen Zusammenhang des sanjuanistischen Denkens, insbesondere das Problem des Einflusses von Dionysius Areopagita und seiner negativen Theologie, außer acht zu lassen. Das Werk von San Juan de la Cruz wird so als hervorragendes Beispiel einer Phänomenologie der Mystik, die als wichtige Zeugenaussage einer der Grunderfahrungen des Menschen gilt, vorgestellt.
Aus dem Inhalt: Die «dunkle Nacht» von San Juan de la Cruz - Dunkle Nacht und Strahl der Finsternis - Die Anwesenheit von Dionysius Areopagita in den Werken von San Juan de la Cruz - Die philosophische Relevanz der «dunklen Nacht» in der Frage nach Gott und beim Problem des Zugangs des Menschen zum Absoluten.