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Zum Geschlechterbild im zeitgenössischen Musiktheater am Beispiel von Adriana Hölszkys- «Bremer Freiheit» und Wolfgang Rihms «Die Eroberung von Mexico»

Zwischen Neuentwurf und Tradition

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Christina Zech

Im zeitgenössischen Musiktheater wird das gesellschaftliche Verhältnis von Frau und Mann besonders häufig thematisiert. Dabei wird mit herkömmlichen Imaginationsformen von Weiblichkeit und Männlichkeit experimentell umgegangen. Adriana Hölszkys Bremer Freiheit und Wolfgang Rihms Die Eroberung von Mexico befassen sich besonders intensiv mit dem Geschlechterkonflikt und entwickeln dabei zukunftsweisende Perspektiven. Während Hölszky sich eines sachlich-'zeigenden' Gestus bedient, entwirft Rihm allerdings mit wirkungsästhetischen Mitteln eine androgyne Utopie. Anhand einer Gegenüberstellung beider Werke zeigt diese Studie exemplarisch-induktiv aktuelle Strömungen des heutigen Musiktheaters auf und liefert dabei zugleich einen Beitrag zur Geschlechterforschung.
Aus dem Inhalt: 'Undomestizierter Klang' als Symbol für Freiheit - Unspektakuläre Mörderin - «Das Problem des Anderen» - Azteken und Weiblichkeit im männlichen Blick.