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Das Vermögen privater Haushalte und dessen Einfluß auf die soziale Lage

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Silke Thiele

Im allgemeinen wird das Einkommen zur Beurteilung der sozialen Lage privater Haushalte verwendet. Erstmalig für die Bundesrepublik wird in dieser Analyse zusätzlich das Vermögen (Geld-, Grund-, Gebrauchs- und Rentenvermögen) berücksichtigt. Es wird gezeigt, daß ein Einbezug des Vermögens deutliche Verschiebungen sozialer Lagen zur Folge hat. Dabei kommt insbesondere dem häufig vernachlässigten Rentenvermögen eine hohe Bedeutung zu. Dieser Sachverhalt ist von Interesse für die Ausgestaltung sozial- und familienpolitischer Maßnahmen. Im weiteren werden Haushaltskonstellationen identifiziert, die systematisch gering bzw. hoch mit Vermögen ausgestattet sind. Abgeleitet aus Ansätzen der Theorie der Vermögensbildung wird ein ökonometrisches Modell geschätzt. Grundlage der empirischen Analyse bilden die rund 45.000 Haushalte der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe 1988.
Aus dem Inhalt: Vermögen - Vermögensverteilung - Bedeutung des Rentenvermögens - Einkommen - Soziale Lage - Well-Being-Ansatz - Determinanten der Vermögensbildung - Regressions- und Tobitmodell - Staatliche Verteilungspolitik.