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Regelfindung und Regelverbesserung

Ein Beitrag zu einer besseren Deutsch-Didaktik.- Am Beispiel der Deklination der Attributivwörter und der Artikelsetzung nach der Präposition "in</I>

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Bernard Vandenheede

Die Arbeit ist für zwei traditionelle Bereiche der Deutschdidaktik als innovativ einzustufen: für die Adjektivdeklination und für die Artikelsetzung nach Präpositionen. Statt wie herkömmlich zur Erklärung der Adjektivdeklination von der Wortart auszugehen, geht der Verfasser nach gründlicher Auseinandersetzung mit Forschung und Lehre einen semantischen Weg. Er rückt dabei mit großem Erfolg für den praktischen DaF-Unterricht die Kategorie der semantischen Definitheit in den Vordergrund. Für den Bereich der postpräpositionellen Artikelsetzung räumt er mit der gängigen Forschermeinung auf, die Artikelsetzung nach Präpositionen sei aufgrund ihrer Lexikalisierung nicht in Regeln erfaßbar. Am Beispiel der Artikelsetzung nach der Präposition in weist er nach, daß sich ausgehend vom Genus und Numerus des betreffenden Substantivs wohl Regeln finden lassen, die im DaF-Unterricht gute Dienste tun.
Aus dem Inhalt: Deklination der Attributivwörter: Bestandsaufnahme und Problematisierung der traditionellen Grammatikregeln und Deklinationsprinzipien - Semantische Neuorientierung samt Regeln und DaF-Modell - Artikelsetzung nach Präpositionen: Bestandsaufnahme und Problematisierung von Regeln und Begriffen - Korpusanalyse der Artikelsetzung nach modalem und kausalem in mit anschließender Regelaufstellung.