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Bankensysteme im Transformationsprozeß

Eine theoretische Analyse vor dem Hintergrund der Entwicklung in Polen, Ungarn und der Tschechischen Republik

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Andreas Keilinghaus

Kennzeichnend für die Ausgangssituation sämtlicher Transformationsländer ist ein im Vergleich zum realen Sektor nur rudimentär entwickelter Finanzsektor. Die unzureichende Finanzsystementwicklung stellt einen maßgeblichen Engpaßfaktor des gesamten Reformprozesses dar. In dieser Untersuchung werden die Probleme der Bankensektorentwicklung in Transformationsländern systematisiert, Lösungsoptionen aufgezeigt und im Hinblick auf ihre Lösungswirksamkeit untersucht. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der theoretischen Analyse. Insgesamt werden drei Problemfelder der Bankensektorentwicklung identifiziert: der hohe Anteil «schlechter» Kredite, das unzureichende institutionelle Umfeld des Bankgeschäftes sowie die mangelnde Geldwertstabilität. Die analytischen Erkenntnisse werden jeweils im Anschluß mit den Entwicklungen und Reformbemühungen in Polen, Ungarn und der Tschechischen Republik konfrontiert.
Aus dem Inhalt: Bedeutung der Bankenreform für den Transformationsprozeß - Mikroökonomische Fundierung des Bankgeschäftes - Status quo und Problemfelder der Bankensektorentwicklung in Polen, Ungarn und Tschechien - Portfolioproblem der Banken - Institutionelles Umfeld des Bankgeschäftes - Währungspolitik und Reform des Bankensektors.