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Der «dritte Sektor» zwischen Markt und Staat

Eine Analyse zur Relevanz ökonomischer Theorien amerikanischer Provenienz am Beispiel der USA und der BRD

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Marcus Weiß

Das komplexe Institutionengebilde aus Organisationen, welche weder markt- noch erwerbswirtschaftliche Unternehmensfunktionen erfüllen und keine staatlichen Funktionsträger sind, bildet zwischen Markt und Staat einen eigenständigen «dritten Sektor», ohne daß die ökonomische Theorie diese angemessen erklären kann. Die Arbeit analysiert im Amerikanischen etablierte, fachübergreifende Theorieansätze ökonomisch-juristischer, sozio-ökonomischer und polit-ökonomischer Art auf ihre ökonomische Relevanz. Die Möglichkeiten und Grenzen der jeweiligen Zugänge zur «dritten Sektor»-Problematik werden explizit erörtert. Die empirische Aussagekraft der theoretischen Ansätze wird am Beispiel der intermediären Organisationen der USA und der BRD erstmalig geprüft.
Aus dem Inhalt: Volkswirtschaftliche Dimension des «dritten Sektors» - Staatsversagen- und Marktversagentheorien amerikanischer Provenienz - Substantielle theoretische Beiträge und deren empirische Relevanz, insbesondere von: B. Weisbrod, H. Hansmann, M. Krashinsky, A. Ben-Ner und T. Van Hoomissen sowie E. James.