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Kommunikation und Massenmedien in englischen und amerikanischen Utopien des 20. Jahrhunderts

Interpretationen aus systemtheoretischer Sicht

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Dagmar Braun

Auf die Bedeutung von Kommunikation und Massenmedien für die Strukturen utopischer Gesellschaften wird in vielen Studien hingewiesen; sie wird jedoch kaum eingehender untersucht. Dabei sind literarische Utopien Spiegel der gesellschaftlichen Entwicklungen ihrer Zeit und deshalb äußerst aufschlußreich für die anhaltenden Diskussionen um die Wirkung der Massenmedien. Diese Lücke in der Forschungsliteratur füllt diese Arbeit: Auf der Grundlage des systemtheoretischen Kommunikations- und Medienkonzepts des Soziologen Niklas Luhmann untersucht sie die Rolle und Bewertung von traditionellen und neuen Medien in englischsprachigen Utopien aus unterschiedlichen Epochen des 20. Jahrhunderts. Im Mittelpunkt stehen dabei Werke von Huxley, Orwell, Callenbach und Elgin.
Aus dem Inhalt: Einführung in das systemtheoretische Kommunikations- und Medienkonzept Niklas Luhmanns - Aufbau utopischer Massenmediensysteme am Beispiel von Huxleys Brave New World, Orwells Nineteen Eighty-Four, Callenbachs Ecotopia, Elgins Native Tongue - Kommunikation als Mittel der Macht - Schriftlichkeit und Mündlichkeit als Formen des kulturellen Gedächtnisses.