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Fuzzy-Konzepte für Just in Time-Produktion und -Beschaffung

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Michael Urban

Die Umsysteme von Produktionsunternehmen sind heute durch gravierende, diskontinuierliche Veränderungen geprägt. Zur Reduktion des Absatzrisikos sind kleine, kostengünstige Losgrößen hoher Qualität in einer - auch zeitlich - flexiblen Produktion nötig. Dies alles ist mit JiT und den Teilkonzepten JiT-Produktion, -Beschaffung sowie JiT-orientierter Qualitäts- und Personalstrategie durch Rationalisierung in- und externer Informations- und Materialflüsse bei gleichzeitiger Vermeidung von Lagern erreichbar. Der Lagerverzicht impliziert jedoch hohe Risiken bei Stockungen der Materialflüsse. Planungs- und Bewertungsentscheidungen sind daher sorgfältig und Korrekturentscheidungen bei laufenden JiT-Prozessen schnell zu treffen. Mit Fuzzy-Konzepten kann diesem Sachverhalt effektiv begegnet werden. Multikriterielle Fuzzy Lineare Produktionsprogrammplanung führt zu Produktionsmengen, die eher zu späteren Prozeßbedingungen passen und so die Materialflußkontinuität verbessern. Durchlaufterminierung mit Fuzzy-Netzplänen kann Materialflußstockungen infolge unrealistischer Durchlaufzeiten vermeiden. Expertensysteme auf Basis von Fuzzy Logic und Fuzzy Petri-Netzen können die Produktionssteuerung verbessern. Lieferantenauswahl und -Controlling sind erst mit Fuzzy Logic-basierter Verarbeitung von Expertenregeln JiT-gerecht.
Aus dem Inhalt: Just in Time-Begriff und Just in Time-Ziele - Teilkonzepte der Lean Strategie Just in Time - Fuzzy-Ansätze für die Produktionsplanung und -steuerung einer Just in Time-Produktion - Ansatzpunkte für eine Fuzzy Logic-basierte Lieferantenbewertung bei Just in Time-Beschaffung.