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Jakobinismus und Demokratie in Geschichte und Literatur

14 Abhandlungen

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Walter Grab

Das Buch umfaßt die Geschichte der deutschen Aufklärung und Demokratie in Literatur und Politik von der Rezeption Lessings über den Jakobinismus bis zur europäischen Revolution von 1848/49 und den Anfängen der deutschen Arbeiterbewegung. Diese fortschrittliche Geschichte wird exemplarisch vorgestellt an den Werken und am Wirken von Persönlichkeiten wie H. Würzer, G.A. Bürger, J.H. Voss, G.C. Meyer, G. Büchner, St. Born und F. Freiligrath. Systematisch reichen die Themen von den Menschenrechten über die Leistungen der französischen Jakobiner, die Freimaurerei, das Theater der deutschen Jakobiner und die Burschenschaften bis zu den drei großen Utopien der Menschheit: Christentum, jakobinische Tugendlehre und Sozialismus.
Aus dem Inhalt: Die Kontroverse über die Menschenrechte in Deutschland im Zeitalter der Französischen Revolution - Die Leistungen der französischen Jakobiner im Entscheidungsjahr 1793 - Freimaurerei und Jakobinismus - Die norddeutschen Jakobiner als politische Erben Lessings - Heinrich Würzer - Gottfried August Bürger - Johann Heinrich Voss - Georg Conrad Meyer und seine Zeitschrift «Der neue Mensch» - Künstlerische und politische Konzeptionen des deutschen Jakobinertheaters - Die deutschen Burschenschaften im Kontext nationalrevolutionärer Emanzipationsbewegungen anderer Länder 1815 bis 1825 - Georg Büchners «Hessischer Landbote» im Kontext von Revolutionsaufrufen 1791 bis 1848 - Stephan Born, Organisator der deutschen Arbeiterschaft in der Revolution von 1848 - Ferdinand Freiligrath als «Trompeter der Revolution» von 1848 - Drei große Utopien der Menschheit - Das Christentum, die jakobinische Tugendlehre, der Kommunismus.