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Das ungarische Kunstlied zur Zeit der Wiener Klassik

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Guido Elberfeld

Die Epoche der Wiener Klassik hat im Musikleben Ungarns gegensätzliche Reaktionen hervorgerufen. Sie reichen von begeisterter, aber nicht immer gelungener Nachahmung bis hin zu grundsätzlicher Ablehnung und dem Versuch, spezifisch ungarische Elemente (Verbunkos¿) in das eigene Kunstmusikschaffen zu integrieren. Diese Arbeit handelt von den Schwierigkeiten musikalischer, rhythmisch-metrischer und inhaltlicher Art, eine musikalische Gattung wie das Wiener Kunstlied in eine andere Kultur zu übertragen. Sie skizziert die historischen, literatur- und musikgeschichtlichen Hintergründe in Ungarn zur Zeit der Wiener Klassik und stellt die «Pioniere» des Kunstliedes sowie ihre höchst unterschiedlichen Beiträge zur Beheimatung desselben in Ungarn vor.
Aus dem Inhalt: Ferenc Verseghys Umtextierungen Wiener Lieder - Mihály Vitéz Csokonais auf bekannte Melodien entstandene Dichtungen; Csokonais Lyrik als Vorlage für ungarische Liederkomponisten - Ádám Pálóczi Horváths Rolle als Textdichter und Komponist in den Ötödfélszáz Énekek - János Spech - ein «ungarischer Schubert»?