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Das Gesetz im hellenistischen Judentum

Studien zum Verständnis und zur Funktion der Thora von Demetrios bis Pseudo-Phokylides

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Reinhard Weber

Die Untersuchung beschäftigt sich mit dem Verständnis des Gesetzes im griechischsprachigen Judentum der vorchristlichen Zeit vom Ausgang des 3. Jahrhunderts vor bis zur ersten Hälfte des 1. Jahrhunderts nach Christus. Sie umfaßt die wesentlichen literarischen Zeugnisse dieser Epoche (ausgenommen Philon v. Alexandrien und Flavius Josephus) und stellt diese in den Kontext der vom hellenistischen Bildungsgeist geprägten Zeit und Umwelt. Die jüdische Thora wird dabei als dasjenige zentrale Instrument herausgearbeitet, mittels dessen sich das griechischsprachige Judentum seiner eigenen Identität und des Stolzes auf seine eigene Volkstradition vergewissert sowie die apologetische wie offensive Auseinandersetzung mit denjenigen geistigen Strömungen führt, in welche es sich hineingestellt und durch die es sich bedrängt sieht.
Aus dem Inhalt: Einzeluntersuchungen zu den jüdischen Hellenisten Demetrios – Eupolemos – Artapanos – Aristeas (historicus), Theophilos, Philon «der Ältere» (antiquus) und Kleodemos Malchas – Samaritanischer Anonymos (=Pseudo-Eupolemos) – Aristobulos – Pseudo-Aristeas (Arist) – Testamente der zwölf Patriarchen – Sapientia Salomonis – 4. Makkabäerbuch – Pseudo-Phokylides – Zusammenfassung der Ergebnisse und Entwicklung einer Gesamtperspektive.