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Zur Bedeutung der internationalen Kapitalmobilität in neoklassischen und endogenen Wachstumsmodellen

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Christian Kopp

Empirische Untersuchungen verdeutlichen, daß zwischen Volkswirtschaften zum Teil beträchtliche und dauerhafte Wachstumsratenunterschiede bestehen. Neoklassische und endogene Wachstumsmodelle können diese Divergenzen unter der Annahme vollkommener internationaler Kapitalmobilität nicht erklären. Es kommt durch sofortigen Kapitaltransfer in das Land mit der höheren Grenzproduktivität zu einem ad hoc-Ausgleich der Wachstumsraten. Auf dieser fehlenden Erklärbarkeit zu beobachtender Phänomene in der Modelltheorie baut diese Arbeit durch eine differenziertere Sicht internationaler Konvergenzprozesse auf. Es werden Bestimmungsfaktoren identifiziert und modelltheoretisch abgebildet, die es erlauben, verlangsamende Effekte auf den Konvergenzprozeß abzuleiten. Diese sind: Modifikationen bei vollkommener Kapitalmobilität, implizite und explizite Kapitalverkehrsbeschränkungen.
Aus dem Inhalt: Neoklassische und endogene Wachstumsmodelle bei Annahme geschlossener Volkswirtschaften - Vollkommene internationale Kapitalmobilität in neoklassischen und endogenen Modellen des optimalen Wachstums - Modifikationen der Präferenzstrukturen und der Investitionskosten bei vollkommener internationaler Kapitalmobilität - Integration impliziter Kapitalverkehrsbeschränkungen - Einbeziehung expliziter Kapitalverkehrsbeschränkungen (Kapitalverkehrskontrollen).