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Heiner Müller: «Bildbeschreibung»

Eine Analyse aus dem Blickwinkel der Greimas'schen Semiotik

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Peter Marx

Heiner Müllers Text Bildbeschreibung gibt Rätsel auf. Diesem Rätsel versucht sich die Studie mittels der Greimas'schen Semiotik zu nähern. Da mit dieser Theorie in der deutschsprachigen Literaturwissenschaft bislang nicht gearbeitet wurde, stellt das Buch auch eine Einführung in die Semiotik der Ecole de Paris dar. Sie zeigt in kritischer Revision eine aus dem sprachwissenschaftlichen Strukturalismus entwickelte Alternative zu den verbreiteten semiotischen Modellen auf. Der Blick auf die komplexe Strukturiertheit des Textes durch diese Methode ist als Experiment zu betrachten - ein Experiment, das die Rätselhaftigkeit nicht auflösen, sondern deren Struktur beschreiben möchte.
Aus dem Inhalt: Methodenteil: Textmodell - Bedeutungsmodell - Einheiten der Analyse - Systematik der Isotopien - Carré sémiotique - Analyseteil: Dimension der Akteure - Das Modell des Erhabenen - Dimension der Beschreibung - Die Allegorie (nach Benjamin) als Strukturmodell - Dramaturgie und Ästhetik der Erinnerung.