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Bauern und städtische Bürger vom 12. bis zum 14. Jahrhundert

Mit einem Schwerpunkt in der Mark Brandenburg

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Kim Byung-Yong

In Europa verdichteten und konzentrierten sich vom 11. bis zum 13. Jahrhundert die ländlichen und städtischen Siedlungen. Sie entwickelten sich stärker als zuvor zu großen und kleinen Dörfern, zu großen und kleinen Städten. Bei dieser Differenzierung kommt den Begriffen «Bauer» und «Bürger» ein hoher Stellenwert zu. Im mittelniederdeutschen Wort «bur» wie im mittellateinischen Wort «civis» sind die später so selbstverständlichen Begriffe «Bauer» und «Bürger» oft noch miteinander verbunden. Der Autor geht dem Verhältnis von ländlicher und städtischer Siedlung an brandenburgischen Beispielen unter zwei Leitfragen nach: Welche rechtlichen Voraussetzungen bestanden für die Besiedlung? Gab es genossenschaftliche Bedingungen für die Gemeindebildung? Er verfolgt dabei die allmähliche Ausgrenzung der Stadt aus dem Land bzw. des städtischen Bürgertums aus dem Bauerntum anhand illustrativer Beispiele.
Aus dem Inhalt: Die Anfänge der Siedlung - Die Entwicklung der Dorfgemeinde - Von der mehrkernigen Siedlung zur Stadt - Die Entwicklung der Stadtgemeinde.