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Evolution, Legitimation und Organisation intergouvernementaler Wirtschaftskooperationen

Das Beispiel der EU und der Visegrád-Staaten

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Carsten Risch

Nach dem Ende des Ost-Westkonfliktes gewinnen in Europa paneuropäische Ansätze zur Überbrückung des Wohlstandsgefälles zwischen den einzelnen europäischen Volkswirtschaften stark an Bedeutung. Die Amsterdamer Beschlüsse und die Agenda 2000 bilden den Rahmen und das Aktionsprogramm für die künftige Gestaltung aller paneuropäischen Strukturen unter Einbeziehung der EU. Mittels der Analyse der Evolution, Legitimation und Organisation intergouvernementaler Wirtschaftskooperationen am Beispiel der wirtschaftspolitischen Kooperation zwischen der EU und den Visegrád-Staaten klärt die Untersuchung, welche Motivationsstrukturen das Handeln einzelner Staaten im Rahmen derartiger Kooperationen leiten, und wie demzufolge zwischenstaatliche Wirtschaftskooperationen zu strukturieren sind. Gleichzeitig stellt sie einen Versuch dar, die klassische Integrationstheorie, die wirtschaftspolitische Kooperation überwiegend über eine altruistische Wohlfahrtsfunktion zu erklären, um organisationstheoretische Aspekte zu ergänzen.
Aus dem Inhalt: Bedeutung, Evolution und Legitimation intergouvernementaler Wirtschaftskooperationen - Rahmenbedingungen der Organisation intergouvernementaler Wirtschaftskooperationen zwischen der EU und den Visegrád-Staaten - Modell einer intergouvernementalen Wirtschaftskooperation - Organisation einer intergouvernementalen Wirtschaftskooperation zwischen der EU und den Visegrád-Staaten.