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Gelebte Räume: Erfahrungsräume und Zeiträume

Eine Studie zur pädagogischen Anthropologie mit historischen und systematischen Beispielen

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Cornelia Rehle

Wie beeinflussen Räume unser Verhalten, wie steuern sie Lern- und Erfahrungsprozesse? Und was läßt sich an gestalteten Räumen ablesen über die Erbauer und Nutzer dieser Räume? Was ist grundsätzlich auszusagen über das Verhältnis von Mensch und Raum, und welche Rolle spielt die Erfahrung der Zeit hierbei? Diesen Fragen aus der pädagogischen Anthropologie geht die Autorin unter Einbeziehung philosophischer Betrachtungen nach. Anhand von vier Raumbeispielen, die als Erfahrungsfelder verstanden werden, stellt sich der kommunikative Prozeß von Mensch und Raum exemplarisch dar. So werden vorgestellt: der mittelalterliche Klosterplan von St. Gallen, ein Museumsdorf im Elsaß, eine École Maternelle in Nizza und der Gartenraum als «Magister vitae». Werden mögliche Folgerungen hieraus übertragen auf einen Entwurf von Schulraum und Lernzeit, so entsteht das Bild einer Schule, die sich in Abhebung einer reinen «Paukanstalt» als «Stätte der Anthropogenese» versteht.
Aus dem Inhalt: Mensch und Raum - Der Mensch in der Welt - Prozesse symbolischer Formung im Raum - Räume erfahren und Erfahrungsräume - Der mittelalterliche Klosterraum von St. Gallen - Das Ecomusée in Oberelsaß - Die École Maternelle in Nizza - Der Gartenraum als «Magister vitae» - Zeit-Räume - Schule als Raum für Erfahrungen und als Stätte der Muße.