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Der Publizist Karl Philipp Moritz

Eine intertextuelle Studie über die "Vossische Zeitung</I> und die "Denkwürdigkeiten</I>

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Susanne Knoche

Die intertextuelle Studie stellt den bislang unbekannten Publizisten Karl Philipp Moritz vor. Er schrieb seit 1781 gelegentlich für die Vossische und war von 1784 bis 1786 ihr Mitarbeiter und Redakteur. Mit seinem Ideal einer vollkommnen Zeitung gestaltete er die Zeitung zu einem Organ der Volksaufklärung um. Dazu institutionalisierte er ein Feuilleton avant la lettre, in dem er Neuerscheinungen rezensierte, «Edle Beispiele» neu einführte und in der Theaterkritik nach dem Vorbild Lessings scharfe Verurteilungen von beliebten Stücken verfaßte. Im Anhang der Studie werden die wichtigsten Artikel zum ersten Mal wieder abgedruckt. In den Denkwürdigkeiten (1786-1788) modifiziert er seine Intention zur Bildung des Individuums durch das Schöne.
Aus dem Inhalt: Intertextualität in den Programmtexten - Popularphilosophie und Volksaufklärung - Reformpädagogik: der «edle Pestalozze», die Allgemeine Revision, Salzmann - Literaturkritik: Lessing, Zimmermann, Herder - Theaterkritik: das Vorbild Lessing, der Antipode Schiller, Ifflands Familiengemälde, «bis zum Eckel wiederholte» Rührstücke.