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Die Haltung der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands zur Außenpolitik während der Weimarer Republik (1918-1933)

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Stefan Feucht

Die Arbeit untersucht die außenpolitischen Konzepte der Weimarer SPD und ihre Umsetzung in praktische Politik. Dabei wird der Frage nach den außen- und innenpolitischen Rahmenbedingungen und den sich daraus ergebenden Möglichkeiten des Handelns nachgegangen. Es zeigt sich das letztlich gescheiterte Bemühen der SPD um einen außenpolitischen Konsens mit den Parteien der bürgerlichen Mehrheit. Die auf Vernunft und Mäßigung basierenden Konzepte der SPD erwiesen sich in einem zunehmend nationalistisch aufgeheizten innen- und außenpolitischen Klima als nicht konkurrenzfähig. Trotz dieses Scheiterns sind viele Antworten noch oder wieder aktuell.
Aus dem Inhalt: SPD und Außenpolitik im Kaiserreich - Rahmenbedingungen des außenpolitischen Handelns der SPD in der Weimarer Republik (Konzeption, Spielräume, innerparteiliche Strukturen, außenpolitisches Personal) - Methoden und Ziele deutscher Außenpolitik - Fallbeispiele für sozialdemokratisches Handeln in der Außenpolitik - Die Baltikumsfrage - Die Ruhrbesetzung, die Entstehung des Locarno-Vertrages, die Abrüstungsfrage.