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Über die Melancholie

In der Spannung von Last und List, Apokalypse und Aufklärung

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Gerhard Diem

«Das erinnernde, den Schmerz akzeptierende, dunkle Denken der Melancholie galt nicht umsonst schon einmal als Todsünde. Melancholie verweigert die Ablösung aus Ursprüngen und die Akzeptanz bloßer Anfänge durch kausalitätsstiftendes Handeln. Sie muß auch das Mythische nicht verdrängen, um der bloßen Auf-klärung die Konfrontation mit ihrem eigenen Mythos zu ersparen. Unbequem, vieldeutig, poetisch ver-woben, so präsentiert Gerhard Diem seine philosophisch-ästhetische Assoziation, die mit der Melancholie dem Künstlerischen näher steht als einem Wissenschaftlichen, das lediglich beherrschungsorientiert, politisch, ist». (Claudia von Werlhof)
Aus dem Inhalt: Last und List und Lust - Apokalypse und Aufklärung - Gott und Arbeit - Wandel und Handel.