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Verborgener Gott - Dreieiniger Gott

Ein Koordinationsproblem lutherischer Gotteslehre bei Werner Elert

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Thomas Gerlach, Pfarrer

Diese Arbeit behandelt das Gesamtwerk des lutherischen Dogmatikers Werner Elert (1885-1954) und gibt insbesondere Aufschluß über die Entwicklung seiner Gotteslehre. Die theologiegeschichtliche Analyse steht aber im Dienst einer systematisch-theologischen Fragestellung: Wie sind Aussagen über den dreifaltig-offenbaren Gott mit solchen über den verborgenen Gott zu koordinieren? Wie kann die Triade «Vater - Sohn - Heiliger Geist» mit dem Dual «Deus absconditus - Deus revelatus» so verbunden werden, daß zugleich die Einheit Gottes denkbar bleibt? Im Schlußteil werden Grundzüge einer Lehre vom dreifaltig verborgenen Gott entworfen: Nicht eine oder keine, sondern alle Personen der Trinität sind - im gleichen Maße, aber in unterschiedlicher Weise - Subjekte der Vorborgenheit. Sie sind jedoch zugleich Subjekte in einem Prozeß trinitarisch-wechselseitiger Entbergung und Offenbarung.
Aus dem Inhalt: Die Frage nach der Einheit des vorborgenen und offenbaren dreifaltigen Gottes - Werner Elerts Theologie im Werden, in ihrer ausgereiften Gestalt, in der kritischen Rezeption - Zur Unterscheidung von Gottes «Geheimnis», seiner «Verborgenheit», «Abwesenheit» und «Transzendenz» - Lösungsvorschlag: Der dreifaltig verborgene Gott.