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Der aktuelle Stand des Versicherungsnehmerschutzes im englischen und deutschen Versicherungsvertragsrecht vor dem Hintergrund der jüngsten EG-Rechtsentwicklung

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Thorsten Haeberlin

Seit 1994 ist der Gemeinsame Markt in der europäischen Versicherungswirtschaft Realität. Die Angleichung der aufsichtsrechtlichen Rahmenbedingungen ermöglicht eine umfassende Rechtsvergleichung der Versicherungsvertragsrechte beider Länder. In vier Zeitabschnitten werden typische Probleme aus der Sicht des Versicherungsnehmers erörtert. Auch die in England bereits erprobten Modelle einer Streitvermeidung und -schlichtung werden untersucht. Das englische Recht weist im Hinblick auf effektiven Verbraucherschutz erhebliche Mängel auf. Das Vertrauen in Versicherungsprodukte aus anderen Mitgliedsstaaten kann nur durch ein einheitliches Versicherungsvertragsrecht erhöht werden. Eine größere Verantwortung der Vermittler läßt sich durch eine Umsetzung der Europäischen Vermittlerempfehlung und eine Übernahme der englischen Polarisation Rules erreichen.
Aus dem Inhalt: Erste Phase: Kontaktaufnahme mit dem Vermittler und Vertragsanbahnung - Rechtliche Beurteilung von Informationsdefiziten - Wessen Vertreter ist der Agent oder Makler? - Zweite Phase: Vertragsgestaltung und Angebot - Vorvertragliche Obliegenheiten des Antragstellers - Dritte Phase: Risikoprüfung und Annahme - Obliegenheiten des Versicherers bei Vertragsabschluß - Vierte Phase: Das Verhalten des Versicherungsnehmers während der Laufzeit - Vertragsbegleitende Obliegenheiten.