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Erwerb vom Nichtberechtigten aufgrund einer Konvaleszenz des Abhandenkommens

Zur Bedeutung des Besitzdispositionsrechts bei einer personalen Divergenz von Eigentum und unmittelbarem Besitz

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Marcus Neubert

Die Arbeit geht der Frage nach, wie dem Makel des Abhandenkommens durch den früher unmittelbar besitzenden Nichteigentümer die Wirkung genommen werden kann, ohne daß es dafür einer Wiederherstellung der ursprünglichen Besitzverhältnisse bedarf. Es ist die Entwicklung eines den Verfügungsrechten gleichzustellenden Besitzdispositionsrechts, das ebenso die Frage nach einer Vereinbarkeit mit 935 Abs. 1 S. 2 BGB zu lösen vermag. Diese Betonung der Besitzfunktionen abseits der herrschenden Doktrin führt zu einer Klarstellung - wenn nicht gar Modifikation - im Verständnis über den Erwerb vom Nichtberechtigten bei Fahrnis.
Aus dem Inhalt: Die Besitzdisposition als Wirkungsform der Trennung von Eigentum und Besitz sowie als Ausdruck eines funktionalen Zusammenhangs beider Institute - Ratio legis des 935 Abs. 1 S. 2 BGB.