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Die Maßgeblichkeit der Handelsbilanz, ein dem Steuerbilanzrecht vorgegebenes Grundprinzip?

Von der Notwendigkeit einer steuerrechtlichen Begründung der durch 5 Abs. 1 EStG in das Steuerrecht übernommenen handelsrechtlichen Vorschriften der Gewinnermittlung

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Franc Pfahl

Das sogenannte Maßgeblichkeitsprinzip, nämlich die in 5 Abs. 1 EStG festgelegte Übernahme der Handelsbilanz für Zwecke der Steuerbilanzierung ist nach wie vor ein aktuelles Thema des Steuerbilanzrechtes. Gleichwohl scheint der bisherige methodische Ansatz fragwürdig. Das von der heutigen Literatur als Grundprinzip bezeichnete Maßgeblichkeitsprinzip gilt es auf den steuerrechtlichen Ursprung zurückzuführen. Es soll nach steuerrechtlichen Prinzipien ausgelegt werden. Hierbei gilt es die Gesetzgebungsgeschichte und v.a. die vorkonstitutionelle Literatur und Rechtsprechung sowie die Entwicklung der Steuerrechtswissenschaft zu berücksichtigen. Daran wird gezeigt, daß es ein vorkonstitutionelles Steuerrechtssystem nicht gibt, welches in das EStG 1955 hätte übernommen werden können.
Aus dem Inhalt: Geschichte des Maßgeblichkeitsprinzips - Dogmatik des Maßgeblichkeitsprinzips - Geschichte der Steuerrechtswissenschaft.