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Maximilien Robespierre als literarische Figur im deutschen Drama zwischen Vormärz und Kaiserreich

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Bettina Theben

Robespierre ist einer der umstrittensten Protagonisten der Französischen Revolution. War er ein glänzender Staatsmann oder ein Tyrann, Verfechter der Freiheit oder machtbesessener Egomane? Über den historischen Robespierre war im 19. Jahrhundert wenig bekannt - Lamartine nennt ihn einen «homme sans définition». Wie wird so jemand zum Helden eines Dramas? Diese Untersuchung geht der Frage nach, wie sich Dramenautoren zwischen Vormärz und Kaiserreich anhand Robespierres mit der Revolution auseinandersetzten. Sie stellt die für eine «Politisierung» der Dramen notwendige Bearbeitung des historischen Stoffs vor. Einen Schwerpunkt bildet dabei die Analyse von Büchners «Dantons Tod», ein Drama, das alle anderen untersuchten Revolutionsschauspiele beeinflußt hat.
Dieser Band nennt zudem viele bisher unbehandelte Rezeptionsspuren Büchners. Kurzbiographien, eine ausführliche Übersicht über Spielpläne von fast 200 Bühnen des 19. Jahrhunderts sowie eine Bibliographie vervollständigen ihn.
Aus dem Inhalt: Forschungsbericht - Das Robespierre-Bild in den deutschsprachigen Historiographien bis 1860 - Kurzbiographie - Dramenanalysen - Aufführungen der Dramen - Bibliographie.