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Die Haftungsverfassung von deutschen Anwaltssozietäten und US-amerikanischen Law Firms

Eine rechtsvergleichende Studie über die zivilrechtliche Haftung von Rechtsanwälten in Berufsausübungsgesellschaften und die Möglichkeit ihrer Beschränkung

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Frank Schulkamp

Mit der Zunahme von örtlichen und überörtlichen Anwaltssozietäten ist das Risiko der persönlichen Haftung für Berufsfehler von Partnern gestiegen. Der Gesetzgeber hat mit 51a Abs. 2 BRAO für Sozietäten in der Rechtsform einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts und mit 8 Abs. 2 PartGG für Partnerschaftsgesellschaften vertragliche Haftungsbeschränkungsmöglichkeiten geschaffen. Der Rechtsvergleich mit den USA zeigt, daß nur eine institutionelle Haftungskonzentration auf den handelnden Anwalt dem Anliegen der Rechtsanwaltschaft Rechnung trägt. Neben der Partnerschaftsgesellschaft sollte auch die Anwalts-GmbH mit einer gesellschaftsrechtlichen Handelndenhaftung ausgestattet werden.
Aus dem Inhalt: Akzessorische Haftung der Partner in Anwaltssozietäten - Untauglichkeit der Haftungsbeschränkung in Sozietät und Partnerschaftsgesellschaft - Überlegenheit der institutionellen Haftungskonzentration in der professional corporation, limited liability company und registered limited liability partnership in den USA - Notwendigkeit einer institutionellen Handelndenhaftung für die Partnerschaftsgesellschaft und die Anwalts-GmbH.