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Die ersten Freigelassenen der Schöpfung

Das Menschenbild Johann Gottfried Herders im Kontext von Theologie und Philosophie der Aufklärung

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Ulrich Kühn

Johann Gottfried Herders Nachdenken über den Menschen gewinnt seine Einsichten aus entwicklungsgeschichtlichen und phänomenalen Beobachtungen zur menschlichen Natur. Dies ist grundlegend für seine philosophischen und theologischen Aussagen über das Wesen des Menschen. Damit wurde Herders anthropologisches Konzept zum Ausgangspunkt der Philosophischen Anthropologie des 20. Jahrhunderts (A. Gehlen, H. Pleßner u.a.) und trug gleichzeitig dazu bei, daß die theologische Anthropologie fundamentaltheologischen Rang gewann (W. Pannenberg). Die Arbeit stellt Herders Denken in den zeitgeschichtlichen Kontext der Aufklärung und interpretiert die anthropologischen Aussagen der Schriften Herders aus seiner Bückeburger Zeit. Damit trägt sie zur Erschließung der Grundlagen des gegenwärtigen philosophischen und theologischen Fragens nach dem Menschen bei.
Aus dem Inhalt: Herders theologische Position zwischen Orthodoxie und Aufklärung - Die Zeit in Bückeburg - Herders anthropologischer Ansatz in den philosophischen Schriften der Bückeburger Zeit - Anthropologische Aussagen in den theologischen Schriften der Bückeburger Zeit.