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Seismographie der Moderne

Modernität und Postmodernität in Ernst Jüngers Schriften von «In Stahlgewittern» bis «Eumeswil»

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Jürgen Kron

Die Studie untersucht Ernst Jüngers künstlerischen Beitrag zur modernen Literatur. Sie analysiert exemplarische Texte, an denen seine literarische Entwicklung dargestellt wird. Im Zentrum steht die Frage nach Jüngers Auseinandersetzung mit den Phänomenen Modernität und Postmodernität, insbesondere nach dem kritischen und ästhetischen Potential, das sich in dieser Auseinandersetzung entfaltet. Es zeigt sich, daß Jünger an allen entscheidenden Entwicklungen der Literatur des Zwanzigsten Jahrhunderts partizipiert und aus der Krise des traditionellen Erzählens heraus paradigmatische Strategien des Schreibens entwickelt hat. U.a. werden Jüngers Ästhetik der Indifferenz, seine Experimente mit der surrealistischen Schreibweise sowie Formen seines intertextuellen Produzierens diskutiert.
Aus dem Inhalt: Der Krieg als Signatur der Moderne - Jüngers Frühwerk im Kontext der Avantgarde - Divinatorische Kritik der Moderne - Innere Emigration und Widerstand - Jüngers Spätwerk als Auseinandersetzung mit der Postmoderne.