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Zur Beurteilung des äußeren Erscheinungsbildes von Fremdvölkern in der Ethnographie der späten Republik und frühen Kaiserzeit

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Sonja Hutter

Anhand von literarischen Quellen – Caesar, Sallust, Diodor und Strabon – wird der Versuch antiker Autoren aufgedeckt, mit Hilfe meist topischer Äußerungen zum Erscheinungsbild – Physis und Tracht – von Fremdvölkern deren «Wesen» zu vermitteln. In der Quellenanalyse wird der Frage nachgegangen, wie die einzelnen Schriftsteller in ihren historiographischen und geographischen Werken «fremde Völker» darstellten und beurteilten bzw. ihre «Fremdheit» zu erklären versuchten. Die Untersuchung zeigt, daß das Phänomen der Vereinfachung und ethnischen Typisierung mutatis mutandis überall und zu jeder Zeit angetroffen werden kann.
Aus dem Inhalt: Forschungsstand – Quellenanalyse (Cäsar, Sallust, Diodor, Strabon) – Ethnographischer Exkurs – Völkertypologien – Elemente des äußeren Erscheinungsbildes – Spezifische Zugänge der Autoren – Zentrale Topoi der Fremdvölkerdarstellung – Anthropogeographie als Erklärungsmodell für die Andersartigkeit.