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Protestantische Pädagogik und der «Geist» des Kapitalismus

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Volker Lenhart

Die Protestantismus-Kapitalismus These Max Webers wird anhand pädagogischer Texte folgender Autorengruppen des 17. Jahrhunderts kommentiert: der puritanischen Prediger und Seelsorger, der englischen Comenianer, verschiedener den Puritanern zeitgenössischer Protestanten, der Quäker, der calvinistischen niederländischen Pietisten, der lutherischen deutschen Pietisten. «Bildung... für die Ausübung rechtmäßiger Berufe zu profitablen Zwecken» - so die Formel des englischen Comenianers Dury von 1651 - beförderte drei Varianten kapitalistischer Wirtschaftsgesinnung und Modernisierung: den «Geist» des privaten Kapitalismus (England), der bürgerlichen Wohlhabenheit (Niederlande) und des Wohlfahrtsstaats (u.a. Brandenburg-Preußen).
Aus dem Inhalt: Die Weber-These in erziehungshistorischer Sicht - Texte der Pädagogik des asketischen Protestantismus - Gegenprobe: katholische Pädagogik des siebzehnten Jahrhunderts - Protestantische Pädagogik und kapitalistische Wirtschaftsgesinnung - drei Typen - Realisierung der asketisch-protestantischen Erziehungslehre in der Erziehungs- und Bildungspraxis - Die Bedeutung des asketischen Protestantismus für die Entwicklung des pädagogischen Denkens.