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Preußen im Vormärz

Die Verhandlungen der Provinziallandtage von Brandenburg, Pommern, Posen, Sachsen und Schlesien sowie - im Anhang - von Ostpreußen, Westfalen und der Rheinprovinz (1841-1845)

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Werner Schubert

Die Verhandlungen der Provinziallandtage Preußens in der Vormärzzeit werden wegen ihrer Unübersichtlichkeit und schweren Zugänglichkeit von der rechts-, sozial- und verfassungshistorischen Forschung nur selten herangezogen. Das Werk erschließt sämtliche Beratungsgegenstände (Gesetzesvorlagen bzw. Propositionen und Petitionen) der Provinziallandtage von Brandenburg, Pommern, Posen, Sachsen und Schlesien von 1841-1845. Zu den bereits anderweit erschlossenen Verhandlungen der Provinziallandtage von Ostpreußen und Westfalen sowie der Rheinprovinz werden die Beratungsgegenstände mitgeteilt. Auf diese Weise entsteht ein facettenreiches Bild der vorparlamentarischen Öffentlichkeit Preußens im Vormärz mit den vielfältigen Forderungen nach verfassungs-, privat- und strafrechtlichen sowie gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Reformen, die dann auch Gegenstand der Revolution von 1848 waren.
Aus dem Inhalt: Reichsverfassung - Öffentlichkeit der Landtagsverhandlungen - Erweiterung des Wahlrechts für die Städte und Landgemeinden - Reform des Strafrechts - Öffentlichkeit und Mündlichkeit der Gerichtsverfahren - Richterliche Unabhängigkeit - Geschworenengerichte - Aufhebung des eximierten Gerichtsstandes und der Patrimonialgerichte - Gesinde-, Jagd- und Feldpolizeirecht - Zensur - Judenemanzipation - Sprachenfrage (Posen) - Eisenbahnlinien - Steuergesetze - Elementarschulen - Wirtschaftspolitik.