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Das Bild der Germanen und Britannier

Untersuchungen zur Sichtweise von fremden Völkern in antiker Literatur und moderner wissenschaftlicher Forschung

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Beatrix Günnewig

Welche Vorstellungen verbanden die antiken Autoren und, diese rezipierend, die moderne wissenschaftliche Forschung mit den Völkern nördlicher Regionen? Diesen Fragen geht die Untersuchung in detaillierter Analyse der antiken Quellen und modernen Texte am Beispiel der Germanen und Britannier nach. Untersucht werden die antiken Zeugnisse zu diesen Völkern bis zum Ende des 2. Jahrhunderts n.Chr. sowie die wissenschaftliche Literatur von 1870 bis zur Gegenwart. Oft werden die in den Quellen geschilderten Vorstellungen nur als Topoi angesprochen, auf die sich ein gesteigerter Kenntnisstand kaum auswirkt. Wie aber geht die Forschung mit diesen wenig individuellen Völkerbeschreibungen um und wie weit wirkt sich der jeweilige zeithistorische Hintergrund auf die Vorstellungen aus?
Aus dem Inhalt: Germanen in militärisch-politischen, wissenschaftlichen und poetischen Darstellungszusammenhängen - Das Germanenbild in der Zeit des Deutschen Kaiserreichs, der Weimarer Republik, des Nationalsozialismus und der Gegenwart - Britannierdarstellungen in antiker Literatur: Geographie - Wirtschaft/Gesellschaft/Kultur - Ethos - Das Britannierbild in der wissenschaftlichen Forschung.