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Repräsentation in Föderalismus und Korporativismus

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Wilhelm Brauneder and Elisabeth Berger

Parlament ist nicht Parlament. Eine besondere Gestaltung von Parlamenten rührt aus einer dem Föderalismus verbundenen Staatsform her. Die im ersten Teil «Repräsentation und Föderalismus» zusammengefaßten Beiträge wollen dies deutlich machen. Generell werden, besonders für die Staaten der Gegenwart, Parlamente als Volksvertretungen identifiziert. Dies allerdings ist historisch in einem hohen Maße unzutreffend, und zwar bis in das 20. Jahrhundert hinein. Der zweite Teil «Repräsentation und Korporativismus» widmet sich diesen Erscheinungen. Konzepte und Verwirklichungen zeigen, daß es im wesentlichen darum geht, vorgefundene Interessengruppierungen in den staatlichen Willensbildungsprozeß einzubeziehen.
Aus dem Inhalt: Wilhelm Brauneder: Vorwort - Cristiana Senigaglia: Parlamentarismus und Föderalismus in der deutschen Verfassungsfrage nach dem Ende des Ersten Weltkriegs - Berthold Sutter: Österreichs Parlamentarismus 1848-1918: Forschungsaufgabe und Probleme - Estevão de Rezende Martins: The Brazilian Federal Parliament and the State Parliaments in the Republican History 1891-1988 - Allan F. Tatham: The Relationship between the European Parliament and National Parliaments: A Brief Historical Study - Herbert Schambeck: Österreichs Föderalismus und Parlamentarismus in der Zeit der Europäischen Union - Berthold Sutter: Ständische, genossenschaftliche oder parteiabhängige Vertretungen im österreichischen Reichsrat 1861-1918 - Gerhard A. Ritter: Politische Repräsentation durch Berufsstände. Konzepte und Realität in Deutschland 1871-1933 - Mario di Napoli: The Italian Chamber of Fasci and Corporazioni: A Substitute for Parliament in a Totalitarian Regime - Dirk Götschmann: Das Parlament als Beschwerdeinstanz. Die Beschwerden wegen Verletzung konstitutioneller Rechte im Königreich Bayern 1819-1918.