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Die Bedingungen von Gotteserfahrung nach Heinrich Scholz

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Michael Köck

Die Arbeit untersucht die religionsphilosophische Frage nach den Bedingungen (der Möglichkeit) von Gotteserfahrung. Als Grundlage dient dazu das Werk von Heinrich Scholz (1884-1956), der in der philosophischen Fachwelt bekannter ist als mathematisch-logischer Wissenschaftstheoretiker denn als evangelisch-protestantischer Religionsphilosoph. In Hinblick auf das komplementäre Zueinander von Offenbarung und menschlichem Geist kann ein Moment aufgezeigt werden, das in der diesbezüglichen hochdifferenzierten Diskussion bisher wenig systematisch bedacht worden zu sein scheint: das Begriffspaar «notwendig»-«hinreichend» als möglicherweise universales hermeneutisches Prinzip sämtlicher Positionen im sogenannten «Gnadenstreite», der latent bis heute fortgeführt wird.
Aus dem Inhalt: Denkweg von H. Scholz unter besonderer Berücksichtigung der Frage nach der menschlichen Empfänglichkeit für Gotteserfahrungen - Weiterführende Interpretation einer Theorie der religiösen Erfahrung bei H. Scholz.