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Internationale Diversifikation von Aktienportfolios: Home Bias in Kurserwartungen und Präferenzen

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Michael Kilka

Trotz der Vorteile der internationalen Diversifikation von Aktienportfolios offenbaren reale Aktienbestände eine starke Konzentration auf heimische Werte. Wie läßt sich dieser «Home Bias» erklären? Diese Frage ist sowohl aus theoretischer als auch aus praktischer Sicht von großem Interesse und wird kontrovers diskutiert. Im Rahmen dieser Arbeit wird eine vertiefte Untersuchung anhand von deutschen Aktienbestandsdaten und nationalen sowie internationalen Umfragedaten durchgeführt. Die Analyse belegt die Hypothese, daß die Vertrautheit von Anlegern mit Aktien eines Landes erheblichen Einfluß auf deren Beurteilung hat. So werden vertraute heimische Aktien in der Regel optimistischer und als weniger riskant beurteilt als unvertraute ausländische Aktien. Die Kenntnis dieser Verzerrungen kann zur Erklärung des Home Bias beitragen und ist sowohl für Anleger als auch für Anbieter von Finanzanlagen von großer Bedeutung.
Aus dem Inhalt: Grundprinzipien der internationalen Diversifikation von Aktienportfolios - Der Home Bias in Aktienportfolios und klassische Erklärungsansätze - Analyse des Home Bias in deutschen Aktienportfolios - Aktienanlage als individuelles Entscheidungsproblem und entscheidungstheoretische Erklärungsansätze - Vertrautheitsverzerrungen in Aktienkurserwartungen von Investoren - Vertrautheitsverzerrungen in Präferenzen von Investoren.