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Heimerziehung von Mädchen im Blickfeld

Untersuchung zur geschlechtshomogenen und geschlechtergemischten Heimerziehung im 19. und 20. Jahrhundert in der deutschsprachigen Schweiz

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Ursula Hochuli Freund

Die Untersuchung befaßt sich mit der historischen Entwicklung von Anstalts- und Heimerziehung von Mädchen in der deutschsprachigen Schweiz. Analysiert werden fünf ausgewählte geschlechtshomogene und geschlechtergemischte Heime. Zentraler Aspekt ist die Bedeutung der Kategorie Geschlecht. Die Methodik ist komplex, reicht von klassisch historischer Quellenverarbeitung über sekundärstatistisch aufbereitetes Material bis zu «oral history». Die Arbeit stellt einen grundlegenden Beitrag zur Geschichte der schweizerischen Sozialpädagogik dar. Sie zeichnet ein detailliertes, in vielerlei Hinsicht repräsentatives Bild der anstalts- und heimpädagogischen Jugendhilfe-Subkultur. Die historische Sichtweise auf die Heimlandschaft schafft die Voraussetzung zum Verständnis ihrer Struktur und Probleme und zu deren Bewältigung.
Aus dem Inhalt: Daten zur Heimerziehung von Mädchen (19. und 20. Jahrhundert, deutschsprachige Schweiz) - Qualitative Analyse von fünf ausgewählten Heimen: Trägerschaft, Personal, Klientel, Erziehungskonzept, Erziehungsmittel (Arbeit, Schule, Strafen etc.), geschlechtsspezifische Erziehung.