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Seele oder Nicht-Ich

Von der frühvedischen Auseinandersetzung mit Tod und Unsterblichkeit zur Nicht-Ich-Lehre des Theravada-Buddhismus

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Marianne Wachs

In diesem Werk wird ein Entwicklungsgang nachgezeichnet, der einen Zeitraum von 1900 Jahren umfaßt. Er teilt sich in zwei Stränge, die beide von dem frühvedischen Glauben an eine halbmaterielle Seele ausgehen. Der orthodoxe Strang mündet in die Atman-Brahman-Spekulationen der Upanisaden. Der heterodoxe Strang führt zu der Nicht-Ich-Lehre des frühen Buddhismus. Diese Lehre besagt, daß sich nichts Ewiges, Unteilbares und Unwandelbares am Menschen feststellen läßt. Der Mensch ist ein dynamisches Gebilde, ein Beziehungsgeflecht innerhalb eines Beziehungsgeflechts. Am Theravada-Buddhismus wird verdeutlicht, daß die Nicht-Ich-Lehre in sich logisch aufgebaut, realistisch und ohne Brüche ist.
Aus dem Inhalt: Rg-Veda - Wind-Atem-Lehre - Feuerlehre - Atman und Brahman - Jainas - Ajivikas - Materialisten - Die Nicht-Ich-Lehre im Pali-Kanon und in den nachkanonischen Schriften der Theravadins.