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Ordnung und Konservatismus- Ästhetische und politische Tendenzen in der englischen Lyrik nach 1945

Studien zu den lyrischen Werken von Donald Davie, Philip Larkin und Charles Sisson

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Stefanie Christmann

Donald Davie, Philip Larkin und Charles Sisson werden als wichtige Vertreter dieser Zeit literarischer und sozialpolitischer Veränderungen besprochen. Um die poetologischen und politischen Vorstellungen der Autoren kritisch beleuchten zu können, wurde der Begriff der Ordnung als zentrale Kategorie eingeführt und in Analogie zur Architektur definiert. Der Bezug auf antike Ordnungsmodelle macht neben der klassischen Orientierung der Dichter ihre politischen Vorstellungen als Varianten einer konservativen Utopie kenntlich.
Aus dem Inhalt: Ordnung als ästhetische und poetologische Kategorie - Das Problem der Ordnung und die Tradition der Moderne - Das Gedicht als Körper und architektonische Konstruktion - Faschismuskritik: Die Ordnung des «ganzen Hauses» als konservative Utopie - Politischer Ordnungsverlust und poetische Kompensation.