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Die Anwendung heterograder Schätzstichproben bei der handelsrechtlichen Jahresabschlußprüfung

Zugleich ein Beitrag zur Überprüfung unterstellter Verteilungshypothesen

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Andreas Steiger

An die Prüfung des handelsrechtlichen Jahresabschlusses sind hohe Anforderungen bezüglich Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit zu stellen. In diesem Zusammenhang ergeben sich bei der wertmäßigen Stichprobenprüfung wegen der aus statistischer Sicht ungünstigen Eigenschaften der zu untersuchenden Grundgesamtheiten besondere Anwendungsprobleme. In erster Linie ist die Verfahrenswahl für die erreichte Sicherheit der Ergebnisse maßgebend. Hierzu werden die zur Diskussion stehenden Verfahren dargestellt und anhand von Simulationsstudien beurteilt. Aus diesen Untersuchungsergebnissen können konkrete Handlungsempfehlungen für den Einsatz der stichprobenweisen Prüfung abgeleitet werden. Insofern wird ein Leitfaden für den sorgfältigen und pflichtgemäßen Einsatz der Stichprobenverfahren gegeben. Insbesondere ist die Anwendbarkeit der Verfahren der gebundenen Hochrechnung hiernach neu zu überdenken.
Aus dem Inhalt: Planung der Stichprobenprüfung - Darstellung der für die wertmäßige Prüfung zur Verfügung stehenden Verfahren - Vergleich der tatsächlichen Sicherheit und Genauigkeit dieser Verfahren durch umfassende Simulationsstudien bei realitätsnahen Bedingungen - Angabe von konkreten Handlungsempfehlungen für den Einsatz der stichprobenweisen Prüfung.