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Das Management der Verlagerung von Wertschöpfungsstufen

Ein phasenorientiertes Modell, dargestellt am Beispiel Deutschland und Mittelosteuropa

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Richard M. Hesch

In der Bundesrepublik Deutschland ist in den letzten Jahren eine Produktionsverlagerung in das benachbarte Mittelosteuropa zu beobachten. Als Gründe dafür werden Marktaspekte genannt, aber auch komparative Kostenvorteile. Insbesondere bei Verlagerungen aus Kostengründen scheinen die gewünschten Effekte oft nur schwer erzielbar zu sein. Dies kann an der häufig unterschätzten Komplexität der Verlagerungsaufgabe liegen. Um hier eine Hilfestellung zu leisten, erarbeitet der Autor ein Phasenmodell der Verlagerung, welches eine schrittweise Abarbeitung der Verlagerung ermöglicht. Das theoretische Fundament des Phasenmodells wird dabei aus verschiedenen Erklärungsansätzen der inter-institutionalen und internationalen Arbeitsteilung abgeleitet. Eine Reihe von Fallbeispielen dient zur Überprüfung dieses Phasenmodells, der Erarbeitung von kritischen Erfolgsfaktoren sowie der Ableitung von Handlungsempfehlungen.
Aus dem Inhalt: Ausgewählte Erklärungsansätze der inter-institutionalen Arbeitsteilung - Restrukturierungsbedarf als potentieller Auslöser von Verlagerungen - Managementkonzepte mit Restrukturierungscharakter - Mittelosteuropa als Wirtschaftsraum und Unternehmensstandort - Theoretischer Bezugsrahmen für die Verlagerung von Wertschöpfungsstufen - Phasenkonzept zur Unterstützung der Verlagerung - Organisatorische Voraussetzungen - Fallbeispiele und Wissenschaftsmethodik - Kritische Erfolgsfaktoren der Verlagerung - Handlungsempfehlungen.