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Bergbilder

Die Wahrnehmung alpiner Wildnis am Beispiel der englischen Gesellschaft 1700-1850

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Helga Dirlinger

Bergbilder schildert die Konstruktion der Wahrnehmung von Natur durch kulturelle Prägungen. Die Autorin spürt diesen ideengeschichtlichen Prozessen nach und analysiert die verschiedenen Formen von Naturwahrnehmung in einem Zeitraum, in dem Wildnis zunehmend als Gegenentwurf zur zivilisatorisch überformten Kulturlandschaft erlebt wurde: Anhand englischer Bergerlebnisse und -schilderungen zwischen dem Ende des 17. und der Mitte des 19. Jahrhunderts werden die Wurzeln unseres heutigen Naturverständnisses untersucht und durch die Beschäftigung mit vergangenen Wahrnehmungsstereotypen das heute dominante Bild der Berge in seiner Selbstverständlichkeit relativiert.
Aus dem Inhalt: Natur und Landschaft – Physikotheologie: Religion und Naturwissenschaft – Erhabenheit und die Faszination des Horrors – Der Blick durch den Bilderrahmen: die Pittoreske Reise – Wissenschaftlicher Blick und ästhetische Wahrnehmung – Die Eroberung des Hochgebirges – Angst und Gefahr – Motive - die Stereotypisierung von Wahrnehmungsperspektiven.