Show Less
Restricted access

Zum Gottesbegriff G. W. F. Hegels im Rückblick auf das Gottesverständnis Martin Luthers

Eine metaphysische Untersuchung

Series:

Tadeusz Guz

Als Beitrag zum ökumenischen Aufbruch unserer Tage will diese Untersuchung die Wurzeln des absoluten Idealismus Hegels bei Martin Luther aufdecken: Was Luther «als Glauben im Gefühl und im Zeugnis des Geistes begonnen» hat, ist für Hegel als «Rechtfertigung des wahren protestantischen Inhalts» im Begriff zu fassen. Die «Hauptrevolution» der Lutherischen Reformation begreift Hegel als Ursache aller anderen Revolutionen der Neuzeit. Ist Gott als ewiges, unveränderliches und vollkommenes Sein oder als reines Werden zu verstehen? Die Arbeit versucht die Frage zu beantworten, wie die reformierte Gottesvorstellung Luthers im Unterschied zur metaphysisch-dogmatischen Gotteslehre aussieht.
Aus dem Inhalt: Das Sein als Widerspruchseinheit - Der Übergang des Absoluten von seinem Ansichsein zu seinem Anundfürsichsein: Werden Gottes zu sich selbst - die notwendige Konsequenz des dialektisch verfaßten absoluten Seins - Logisch-metaphysische Reflexion auf den dialektischen Werdeprozeß Hegels - Die Rückführung der Hegelschen dialektischen Philosophie auf ihren theologischen Ursprung bei Martin Luther - Hegels Dialektik als «eine Mythologie der Vernunft» - Der theologische Pantheismus Luthers und der spekulative Pantheismus Hegels - Der Widerspruch in Gott.