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Der Funktionsbereich «Passiv» im Französischen

Ein Beitrag aus kontrastiver Sicht

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Claudia Polzin-Haumann

Die Arbeit widmet sich der kontrastiven Analyse einzelsprachlicher Kommunikationsstrategien innerhalb des Funktionskomplexes Passiv. Auf der Basis einer funktionalen Passivdefinition sollen die Regelhaftigkeiten sprachlichen Handelns im Französischen und Deutschen systematisch erforscht werden. Den Ausgangspunkt bilden eingehende einzelsprachliche Untersuchungen. Im Zentrum der textorientierten Analysen steht die Frage nach den sprachlichen Mitteln, die in französischen und deutschen Texten äquivalente kommunikative Funktionen übernehmen. Das Korpus mit über 50.000 Belegen umfaßt Texte aus verschiedenen Kommunikationsbereichen; als Methoden werden Paralleltext- und Translatanalysen eingesetzt. Neben Konvergenzen werden auch Divergenzen erkennbar, die zu unterschiedlichen Verfahren der Textkonstitution und -progression führen. Die Ergebnisse können z.B. in der Fremdsprachengrammatik oder der zweisprachigen Lexikographie Verwendung finden.
Aus dem Inhalt: Methodologische Überlegungen und Definitionen - Aspekte des Passivs in der deutschen Gegenwartssprache - Suffixoidbildungen mit passivischer Funktion in der deutschen Sprache der Gegenwart - Funktionale Betrachtung des Passivs im heutigen Französisch- Theoretische und methodische Vorüberlegungen zur Kontrastiven Linguistik (KL) - Kontrastivlinguistische Analyse I: Paralleltexte - Kontrastivlinguistische Analyse II: Translate.