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Das höhere Schulwesen im Spannungsfeld von Demokratie und Nationalsozialismus

Ein Beitrag zur Kontinuitätsdebatte am Beispiel der preußischen Aufbauschule

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Hans-Günther Bracht

Mit einer mehrschichtigen Fragestellung wird das Demokratiepotential der in der Weimarer Republik gegründeten Aufbauschule untersucht. Auf breiter Quellenbasis können im Übergang zum Nationalsozialismus eindeutig die Anfälligkeiten dieser neuen Form der höheren Schule in Preußen gegenüber nazistischen Zumutungen belegt werden. Darüber hinaus bestätigt die Auswertung aller mündlichen und schriftlichen Abiturprüfungen in den Fächern Deutsch, Geschichte, Erdkunde und Biologie einer einzelnen Aufbauschule völkisch-nationale Kontinuitäten. Durch die Verknüpfung lokaler mit gesamtgesellschaftlichen Entwicklungen kommt der Untersuchung Modellcharakter für den Bereich der Geschichte des höheren Schulwesens zu.
Aus dem Inhalt: Gründung und Entwicklung der preußischen Aufbauschule in der Weimarer Republik und im Nationalsozialismus: Reformbestrebungen versus völkische Ausrichtung - Gründung und Entwicklung der Aufbauschule in Rüthen 1926-1937: Analyse von Kontinuität und Diskontinuität anhand von Abiturprüfungen in Deutsch, Geschichte, Erdkunde und Biologie.