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Das Tierreich als Organismus bei Johann Baptist von Spix (1781-1826)

Seine Auseinandersetzung mit der Mannigfaltigkeit im Tierreich:- Das «natürliche» System

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Beatrix Maria Bartkowski

Johann Baptist von Spix (1791-1826), der Begründer der Zoologischen Staatssammlung in München, hat sich mit seinen wissenschaftlichen Arbeiten an einer im frühen 19. Jahrhundert ebenso wie heute aktuellen Diskussion in der Biologie beteiligt: an der Suche nach einem «natürlichen» System. Ausgangspunkt der modernen Erörterungen zu diesem Thema, nämlich der «natürlichen» Verwandtschaftsverhältnisse der Lebewesen und der Entstehung ihrer Vielfalt, ist die durch Charles Robert Darwin 1859 begründete Evolutionstheorie. In der vordarwinischen Periode war durch zahlreiche Forscher wie Johann Friedrich Blumenbach, Jean Baptiste de Lamarck, Georges Cuvier - und auch J. B. v. Spix - der Boden für Darwin vorbereitet worden. Das Ziel der Arbeit ist es, die Schritte aufzuzeigen, die der Münchner Zoologe mit seinem Werk auf dem Weg zu einem modernen Verstehen von der Mannigfaltigkeit in der Natur (im Tierreich) und ihrer «natürlichen» Verknüpfungen getan hat.
Aus dem Inhalt: Verständnis des «natürlichen» Systems heute und um 1800: Ordnung und Entstehung der Vielfalt - Klassifikation - Zoophyten in der Systematik - Stellung des Menschen gegenüber dem Tierreich - Verständnis des «natürlichen» Systems bei Spix: das Tierreich als transzendentaler Organismus.