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Das Realisationsprinzip in Deutschland und Großbritannien

Eine systematische Untersuchung und ihre Anwendung auf langfristige Auftragsfertigung und Währungsumrechnung

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Thomas Schröer

Die Rechnungslegungssysteme in Deutschland und Großbritannien gelten als Paradebeispiele für den Konflikt zwischen kontinentaleuropäischer und anglo-amerikanischer Rechnungslegungstradition. Die Untersuchung des Realisationsprinzips setzt an eben dieser Schnittstelle an und analysiert die Nomenklatur internationaler Harmonisierungsprobleme, z.B. Information und Ausschüttungsbemessung, TFV-override, Gewinnrealisierung und -ausweis, mark to market, asset/liability view, accretion und critical event approach, realisierte und realisierbare Gewinne. Die Gefahren einer Revolutionierung der Rechnungslegung durch den britischen Standardsetzer, aber auch das bestehende Harmonisierungspotential werden deutlich herausgearbeitet. Ein sog. Gewinnausweisspektrum faßt die gefundenen Ergebnisse übersichtlich zusammen und ist Grundlage für die Empfehlung einer dynamischen Fortentwicklung des Realisationsprinzips.
Aus dem Inhalt: Britisches und deutsches Rechnungslegungssystem (Regulierung und Zweckorientierung) - Analyse der angewendeten Erfolgskonzeptionen und Auslegung des Realisationsprinzips - Anwendung der Analyseergebnisse auf langfristige Auftragsfertigung und Währungsumrechnung - Ein Gewinnausweisspektrum, bestehend aus zehn verschiedenen Realisationsgraden, als Ausgangsbasis für die Schlußbetrachtungen und Ausblicke.