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Das erste Psalmenbuch als Einheit

Eine synchrone Analyse von Psalm 1-41

Series:

Gianni Barbiero

«Seit Beginn des 20. Jh. war die Psalmenexegese von der formgeschichtlichen Betrachtung dominiert. Erst seit etwa einem Jahrzehnt kommt etwas Neues. Drei neue Gesichtspunkte bestimmen jetzt das Bild: Gegen das Interesse an rekonstruierten ‘Urtexten’ und deren ursprünglichen ‘Sitz im Leben’ das Interesse am jetzt gegebenen Text und dessen jetziger Aussage; gegen das Interesse an gattungsbedingten Textzügen das Interesse an der individuellen Sprachgestalt und Aussage; gegen das Interesse am Einzelpsalm das Interesse am Psalter als zusammenhängender Textgröße. Das Buch ist allen drei neuen Ausrichtungen verpflichtet, vor allem jedoch der dritten. Seine Arbeitshypothese lautet, daß die Endredaktion des Psalters, wie sie uns vorliegt, eine sinnvolle kompositorische Einheit bildet. Das will Prof. Barbiero am ersten Psalmenbuch verifizieren.» (Prof. N. Lohfink, Philosophisch-Theologische Hochschule St. Georgen - Frankfurt a.M.)
Aus dem Inhalt: Der Buchprolog (Ps 1-2) - Die erste Struktureinheit (Ps 3-14) - Die zweite Struktureinheit (Ps 15-24) - Die dritte Struktureinheit (Ps 25-34) - Die vierte Struktureinheit (Ps 35-41) - Ausblick: Das erste Psalmenbuch als einheitliche Komposition.