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Analytische Grundlagen einer Finanzverfassung

Regelbegründungen und Regelbindungsprobleme aus finanzwissenschaftlicher Perspektive

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Klaus Beckmann

In diesem Buch geht es um die Grundlegung der finanzwissenschaftlichen Ordnungstheorie und -politik in der Tradition der klassischen Politischen Ökonomie. Anders als meist üblich liegt der Analyse nicht nur ein Modell der Akteure im Staatssektor zugrunde. Im Mittelpunkt steht die Systematik allgemeiner Begründungen für Regeln und der zugehörigen Regelbindungsprobleme. Besondere Aufmerksamkeit gilt der normativen Basis der konstitutionellen Ökonomie. Ein erster Teil behandelt die konzeptionellen und normativen Grundlagen. Es schließt sich ein zweiter Teil an, der der Analyse der allgemeinen Begründungen für Regeln und ihrer Anwendung auf die Finanzverfassung gewidmet ist. Der dritte Teil schlägt die Brücke von den Regelbegründungen zu den Regelbindungsproblemen, insbesondere zum Zeitinkonsistenzphänomen. In einem Ausblick werden Möglichkeiten zur Überwindung dieser Regelbindungsprobleme skizziert.
Aus dem Inhalt: Begriff und Arten von Regeln - Spieltheorie und Darstellung von Regeln - Zur normativen Referenz der Finanzwissenschaft - Precommitment, Kooperation und Koordination - Unsicherheit und Daumenregeln - Exemplarische Begründungen für eine Finanzverfassung - Regelbindungsprobleme - Zeitinkonsistenz und fiskalische Institutionen.